Öfter gescheitert heißt eher erfolgreich

  von in Arbeitswelt

Professor Dietmar Grichnik hat dem Standard am 18. Juli 2017 zum Thema Selbständigkeit und Scheitern ein lesenswertes Interview gegeben und in seinem Blog veröffentlicht.

Hier die Kurzzusammenfassung:

  • Warum ist man zögerlich beim Schritt in die Selbständigkeit? - Angst vor dem Scheitern, Komfortzone, Bedenkenträger aus Familie usw.
  • Warum ist das falsch? - Weil die lockenden Früchte dieser Sinnsuche jedenfalls langfristig überwiegen.
  • Was ist mit dem Risiko? - Am besten definiert man einen ertragbaren Verlust.
  • Steckt in jedem ein Unternehmer? - Jeder bringt die Voraussetzungen dafür mit, bei manchen sind sie halt etwas verschüttet.
  • Welche Rolle spielt die Mentalität? - Selbständigkeit, Durchhaltewillen und Verzicht sind gefragt, ergänzt um Ambiguitäts- und Frustrationstoleranz. Nicht vergessen darf man die Leidenschaft für sein Produkt.
  • Wovon hängt Erfolg ab? - Mit der Anzahl der Versuche steigt die Chance auf Erfolg. Schlussendlich erfolgreiche Selbstständigkeit gibt es nicht ohne überlegte, systematische Beharrlichkeit, Selbstkritik, beständige unvoreingenommene Lernbereitschaft und Mut.
  • Ein Rat von Professor Grichnik: Rasch das eigene Netzwerk aktivieren, ins Tun kommen, Produkt an der Zielgruppe testen.
  • Fazit: Das „Walk the extra mile!“ ist für Entrepreneure Arbeitsalltag! Die persönliche Gestaltungsfreiheit treibt zu Höchstleistungen an, ein hohes Selbstwirksamkeitsempfinden entsteht, und dieses ist wiederum die Basis für Zufriedenheit und Glück.

Bildquelle: www.pixbay.com

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