Ich schreibe Dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit habe, ...

  von in Arbeitswelt
old-letters-436502_1280Blaise Pascal (1623 - 1662) Hatten Sie auch schon einmal den Eindruck, dass Artikel von „Experten“ eigentlich viel kürzer und prägnanter darstellbar wären? Entweder fehlt es an inhaltlicher Kompetenz zur Verkürzung, an Sorgfalt in der Erstellung, oder formale Kriterien wie „Google wünscht sich xx Wörter für den optimalen Impact in der SEO“ kriegen die Überhand [siehe auch: http://t3n.de/news/content-marketing-blog-facebook-tweet-laenge-549249/] Das Phänomen ist nicht nur auf Fachartikel beschränkt – auch im Bewerbungsbereich stellt das Bemühen um die Kompetenz zur prägnanten und empfängerorientierten Darstellung ein wesentliches Kriterium des Erfolgs dar. Standardbewerbungen im Sinne von „Ich bewerbe mich für die ausgeschriebene Stelle in Ihrem Unternehmen…“, bei denen hoffentlich zumindest der Adressat richtig abgeändert wurde (!), hinterlassen den gleichen Eindruck wie gar keine Rückmeldung durch die angeschriebenen Unternehmen auf der Empfängerseite, nämlich: Du bist mir egal! Bestenfalls könnte man noch Unfähigkeit unterstellen, die Vermittlung von Interesse und Wertschätzung geht sich jedenfalls nicht mehr aus. Was tun? Je mehr man auf der einen Seite eine Verrohung der Sitten feststellen kann (keine Rückmeldung, Rechtschreibfehler in eklatantem Ausmaß, Zuspätkommen, usw.), desto mehr kommt es auch zu einem Revival scheinbar altmodischer Werte: Anstand, Basics im zwischenmenschlichen Umgang, ansprechende und zeitnahe Rückmeldungen u.v.m. Also ist der erste Schritt, darüber nachzudenken, was sich gehört, auch wenn man den anderen oder die andere gar nicht persönlich zu Gesicht bekommt. Und das Beste dabei: Es geht in einem ersten Schritt nicht um Professionalität und um Formulierungen, die x-fach ausgetestet und eines Literaten würdig sind! Im sozialen Setting merkt das Gegenüber schnell, ob man sich um Verbesserung und Wertschätzung bemüht. Tun Sie einfach, bemühen Sie sich um Ihren Ansprechpartner und reden Sie sie/ihn zielgerichet an bzw. geben Sie eine ansprechende und persönliche Antwort! Dass man als Bewerber und als Jobanbieter dabei ruhig besser werden darf und automatisch auch wird, steht außer Zweifel. Das ist vielleicht kurzfristig mehr Aufwand, aber auf Dauer werden Sie damit besser fahren! Und wenn man dabei rascher besser werden möchte, suchen Sie sich einen Anbieter im Personalwesen, der ausreichend Erfahrung vorweisen kann und bei dem Sie sich gut aufgehoben fühlen. Lassen Sie sich dabei aber nicht von Glitzerelementen blenden wie dem Namen, dem Preis als vermeintlichen Garant für Qualität oder einem beeindruckenden Büro in teuerster Lage. All das kann ein Zeichen für gute Qualität sein, muss es aber nicht. Ihre innere Stimme wird Ihnen den Weg weisen – hören Sie auf sie! Oder fragen Sie uns! Bild: pixabay.com, freie Lizenz

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