Warum ist es sexy, sich bei der DOPEG zu bewerben und die DOPEG zu beauftragen, die richtigen Mitarbeiter zu finden?

  von in Aus der DOPEG, Recruiting & Karriere

Zugegeben, die Frage ist etwas weit hergeholt, aber wenn das der Standard kann, können wir das auch – also das Neugier-Erzeugen über Überschriften jedenfalls! Quelle: www.derstandard.at Hinter dieser Frage versteckt sich nicht weniger als die Beschreibung einer aktuell stattfindenden Kulturänderung im Bereich des Recruitings – der Kampf um die Generation Y, also um jene, die nach 1980 geboren wurden! Traditionelle Beratungsfirmen bekommen nicht mehr ausreichend gute BewerberInnen, weil die schon längst bei Start-Ups und Digitalfirmen gelandet sind. Warum ist das so? Die „alten“ Werte wie Gehalt und Prestige ziehen nicht mehr so, attraktiver als früher sind flexibles Arbeiten, viel Freizeit und flache Hierarchien. Im Zusammenwirken mit der hohen Fluktuation und der steigenden Anzahl an Freelancern verändert sich der BewerberInnenmarkt deutlich. In einer Umfrage wurden Consultants von „großen“ Beratungsfirmen befragt, wie sie das so sehen; hier ein Auszug aus den Ergebnissen:
  • 71 % glauben nicht, dass es den Platzhirschen auf Dauer gelingen wird, sehr gut qualifizierte MitarbeiterInnen zu finden.
  • 50 % finden selber keine exzellenten BerufseinsteigerInnen.
  • 65 % sehen Digitalfirmen und Start-Ups in diesem Bereich als relevante Konkurrenz.
  • 46 % wollen in den nächsten 12 Monaten selbst den Arbeitgeber wechseln, 50 % haben im letzten Jahr bereits ein Bewerbungsgespräch außerhalb geführt.
  • 67 % wollen in die Industrie, 50 % in die Unternehmensberatung, 38 % wollen gleich Freelancer werden.
  • 88 % wollen flexiblere Arbeitszeitmodelle in den Beratungsunternehmen, 77 % mehr Weiterbildungsmöglichkeiten, 65 % attraktivere Aufgaben, 66 % wollen sich mehr in die Unternehmensentwicklung einbringen.
  • 64 % wollen Unterstützung bei ihren Vorhaben zum Master bzw. zu ihrer Promotion, 62 % wollen ein höheres Gehalt.
So lauten also die Antworten der Beratungsunternehmen auf ihren eigenen MitarbeiterInnenbedarf. Das heißt aber noch nicht, dass ihre Kunden sie weiter im gewohnten Ausmaß beauftragen werden, weshalb Schrumpfungen wahrscheinlich sind. Für Personalberatungsunternehmen, wie auch wir eines sind, bleiben Kundenbindung, Nischenbesetzung, ein ausgezeichneter Vertrieb und vor allem der USP gegenüber den Kunden UND den BewerberInnenn, um zu reüssieren. Beide Seiten verstehen, gemeinsam an dauerhaften Lösungen arbeiten, und immer die Sinnfrage im Hinterkopf zu behalten, das wird entscheiden. Foto: pixabay.com

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