Wie geht man miteinander um?

  von in Arbeitswelt

Unsere Epoche könnte leicht im Nachhinein als die Entdeckung der Gleichzeitigkeit charakterisiert werden – mailen, telefonieren, schreiben usw., alles gleichzeitig. Das alles sind Versuche, mit dem steigenden Anforderungsdruck zurecht zu kommen. „Führungskräfte alt“ versuchen, mit linearen Steuerungsmechanismen (Struktur, Job Descriptions, usw.) und einem Schuss Motivation der Situation Herr zu werden. Diese vermeintliche Sicherheit durch Überregulierung wird jedenfalls auf Dauer nicht funktionieren – der Umgang mit Unsicherheiten und das ständige Anpassen der Strategien beschreibt die neue Führungskompetenz, die gleichzeitig glaubwürdig zu sein hat – eine große Herausforderung! Die Geistesgegenwart in der Gleichzeitigkeit, Situationen immer wieder neu einzuschätzen und seine Strategien anzupassen, wird ganz allgemein die Kompetenz der Zukunft sein. Und das Tolle dabei: Sie bleibt den Menschen vorbehalten und kann durch keine Maschine ersetzt werden. Der Faktor Mensch bleibt für höherqualifizierte Aufgaben das Um und Auf, wenn im Umgang miteinander auf die „großen Sechs“ berücksichtigt werden: - Verbundenheit - Sicherheit - Sinn - Transparenz - Mitgestaltung - Wertschätzung www.derstandard.at Bildquelle: pixabay.com

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