Transformation in der Personalberatung

  von in Recruiting & Karriere

Was sich jetzt gerade ändert und was die Kunden davon haben Wenn´s schon in der Zeitung steht, wird´s wohl stimmen: http://karrierenews.diepresse.com Das Geschäftsmodell von Personalberatungen ist gerade massiv in Transformation, egal, ob man das gut oder schlecht findet. Was ändert sich und was haben Sie als Kunde davon, worauf sollten Sie achten?   Es gibt sie noch, die Unternehmen, die Mitarbeiter mit einer bestimmten Qualifikation „bestellen“ und sich wundern, dass die Besetzung auf Dauer oft nicht erfolgreich ist. Wenn die Firmenkultur und die persönliche Passung nicht berücksichtigt werden, gleicht dies mehr einem Lotteriespiel, das auf allen Seiten zumindest ein ungutes Gefühl und frustrierten Aufwand hinterlässt. NEU: Personalberater kommen ins Unternehmen und machen sich ein Bild, reden mit dem Auftraggeber, stimmen das in der Ausschreibung vermittelte Bild ab, und suchen dann nach dem geeigneten Kandidaten. ACHTUNG: Seien Sie vorsichtig bei Angeboten über Standardbesetzungen, diese Vorgangsweise ist schon lange nicht mehr state-of-the-art und macht Sie auf Dauer nicht glücklich!   Unternehmen können und wollen vereinzelt Teile des Prozesses selber übernehmen, seien es die Vorstellungsgespräche oder die Auswahl aus dem Bewerberpool. Gerade mit dem wachsenden digitalen Angebot ist die Verlockung groß, sich Kosten zu sparen und selbst zu suchen oder zumindest mitzuarbeiten. NEU: Personalberater bieten also auch Teilmandate an, machen beispielsweise nur die Ausschreibung oder die Vorselektion. ACHTUNG: Es hat einen Grund, warum professionelle HR-Dienstleistungen zu besseren Ergebnissen führen als der engagierte Selbstversuch: Weil es nicht so einfach ist, wie es scheint. Digitale Lösungen wie Bewerbungsapps liefern zwar eine große Datenmenge, doch der optimale Umgang damit und das Herausarbeiten (Betonung auf „Arbeit“) will gelernt sein und ist für Hobby-Personaler sehr aufwendig. Man verwendet also viel mehr Zeit für die Bearbeitung als der Profi bei fragwürdigem Ergebnis und der Gefahr, den Ruf Ihres Unternehmens  zu beschädigen (Stichwort Employer Branding, Candidate Experience usw.). Gute Bewerber sind sehr sensibel, wenn der Bewerbungsprozess nicht professionell abläuft und auf den Ruf, einer von jenen zu sein, die „eh auch nicht antworten“, und sei es nur aus Zeitmangel, können Sie sicher verzichten. Übrigens: Fehlbesetzungen kosten zwischen 30 und 300 % eines Jahresbruttogehaltes, wer will das leichtfertig riskieren?   Unternehmen stehen vor vielen Herausforderungen im Personalbereich, die teils neu sind, teils gar nicht so neu und ständig falsch eingeschätzt. NEU: Gute Personaldienstleister schicken nicht nur die richtigen Lebensläufe und wünschen Ihnen nach Begleichung der Rechnung ein schönes Leben, sondern Sie sind auch Ihr Ansprechpartner für Klassiker wie Werkvertrag versus Anstellung, Einstufungsfragen, Arbeitszeitmöglichkeiten, Karenzmodelle und vieles mehr. ACHTUNG: Die, die auswendig alles wissen, sind sehr selten. Oder anders gesagt: Wenn Ihr Gesprächspartner eine Antwort auf eine Frage hat, ohne sich die Hintergründe genau anzusehen und mitzuberücksichtigen, ist der Wert der Antwort überschaubar.

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