Improvisieren als neuer Erfolgsgarant

  von in Arbeitswelt

Wege im Umgang mit veränderten Umweltbedingungen Die Karrierepresse hat am 22. Oktober 2016 einen Link vom Elefenbeinturm in die Praxis aufgezeigt. Es wird immer schwieriger, Theorien plangemäß in die Praxis umzusetzen, weil sich die Praxis einfach nicht an die Planvorgaben halten will und sich noch dazu immer rascher ändert. Diese sogenannte VUCA-Welt (steht für Volatility, Uncertainity, Complexity und Ambiguity) ist nicht das optimale Biotop für Perfektionisten und Planungsgenies, denn diese kommen hier nicht mehr weiter. In Harvard ist man hier schon weiter – „Angewandtes Improvisieren“ (Negotiation by Improvisation) ist dort schon ein eigenes Lehrfach, 2030 dann sicher auch bei uns zu finden… Kern dieser Thematik ist die Erlernbarkeit von Improvisationsfähigkeiten in vier Schritten: 1. Das Individuum trainiert seine Improvisationskompetenzen über Übungen, in denen man schnell auf geänderte Vorgaben Ideen generiert, Wörter findet, Erzählungen laufend anpasst usw. 2. Der Dialog bedeutet, dass nicht nur der vorgefasste Plan umgesetzt wird, sondern die im Dialog auftauchenden Aspekte integriert und die Ziele laufend neu definiert werden. Eine gute Vorbereitung mit dem Durchdenken alternativer Szenarien schadet aber jedenfalls nicht. 3. Das Team wächst durch eine Teamkultur, im Rahmen derer aktiv zugehört wird, die Ideen der anderen weitergesponnen werden, die anderen wie Genies behandelt werden und man so viel Input bekommt. 4. Die Organisation lernt über flachere Hierarchien, in der per definitionem mehr improvisiert wird. Für viele wird das schwierig, weil sie dafür Kontrolle aufgeben und loslassen müssen. http://karrierenews.diepresse.com Bildquelle: pixabay.com

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